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Abu Gosch (Emmaus)

Abu Gosch (Emmaus)
Abu Gosch (Emmaus) ...die Kirche der Kreuzfahrer in Abu Gosch - Foto: Wikipedia (gemeinfrei)



Überblick

Abu Gosch (Emmaus)
Abu Gosch (Emmaus) Fresko in der Auferstehungskirche in Abu Gosch - Foto: Wikipedia (gemeinfrei)



Abu Gosch (älter auch arabisch: Qaryat al-ʿInab ‚Dorf der Weinbeeren/trauben‘, davon abgeleitet auch hebräisch Qirjat ʿAnavim mit gleicher Bedeutung) ist ein arabisches Dorf mit über 7000 Einwohnern, das etwa 10 Kilometer westlich von Jerusalem direkt nördlich der Nationalstraße 1 in Richtung Tel Aviv liegt. Hier soll gemäß der Tradition der Ort Emmaus gewesen sein, aus dem Kleopas, ein Jünger Jesu, stammte. Der Ort wird im Lukasevangelium erwähnt und befindet sich in der Nähe von Jerusalem. Der Name Emmaus“ kommt sehr wahrscheinlich vom hebräischen Wort „Hammat“ oder „Hamta“ und bedeutet ‚warme Quelle‘ und war ein vergleichsweise häufiger Ortsname oder Namenszusatz.





Erwähnung im Neuen Testament

Abu Gosch (Emmaus)
Abu Gosch (Emmaus) Darstellung des heiligen Kleopas als einer der Jünger, die Jesus auf dem Weg nach Emmaus begegnet sind - Foto: Wikipedia - Autor: Joseph von Führich - The Yorck Project (2002) 10.000 Meisterwerke der Malerei (DVD-ROM), distributed by DIRECTMEDIA Publishing GmbH - (Public domain)


Im Neuen Testament wird dieser Ort wie im folgenden beschrieben:

Lukas berichtet, Kleopas und ein weiterer Jünger seien am Tag nach Pessach in niedergeschlagener Stimmung von Jerusalem nach Emmaus gegangen und dabei dem auferstandenen Jesus begegnet, ohne ihn jedoch zu erkennen. Der unbekannte Begleiter habe ihnen im Gespräch die Schrift ausgelegt und erklärt, das Leiden des Messias sei gemäß den Verheißungen der Propheten notwendig gewesen. In Emmaus angekommen, luden sie den Reisebegleiter ein, die Nacht über bei ihnen zu bleiben. Beim Abendmahl, als er das Brot brach, hätten sie in ihm den auferstandenen Jesus erkannt, der gleich darauf entschwand. Daraufhin seien sie noch am selben Abend nach Jerusalem zurückgelaufen, um den Aposteln und den anderen Jüngern von der Begegnung zu berichten. (Lk 24,13–35 EU)


„Am gleichen Tag waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, sodass sie ihn nicht erkannten… So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr.“ (Luk 24, 13-16, 28-31)


Geschichte

Abu Gosch (Emmaus)
Abu Gosch (Emmaus) Auferstehungskirche aus der Kreuzfahrerzeit - Foto: Wikipedia - Autor: Ori~


Nach jüdischer Überlieferung handelt es sich bei Abu Gosch um den Ort Kirjat-Jearim, wo die Bundeslade nach der Rückgabe durch die Philister untergebracht war (1 Sam 7,1 LUT). Von Abu Gosch aus soll der englische König Richard Löwenherz erstmals Jerusalem erblickt haben. Die Kreuzfahrer definierten Abu Gosch als den biblischen Ort Emmaus und erbauten hier die heute noch bestehende und genutzte Auferstehungskirche. Die im Lukasevangelium angegebene Entfernung zu Jerusalem stimmt hier ziemlich genau, allerdings trug der Ort in der fraglichen Zeit nicht den Namen Emmaus. In Abu Gosch existierte im 9. bis 11. Jahrhundert sowie im 14. und 15. Jahrhundert eine große Karawanserei.


Osmanische Epoche

Abu Gosch (Emmaus)
Abu Gosch (Emmaus) ...historische Moschee in Abu Gosch - Foto: Wikipedia - Autor: Ori~


In der frühen osmanischen Volkszählung des 16. Jahrhunderts wurde der Ort als Inab bezeichnet, ein Dorf in der Nahiya von Quds. Es gibt mehrere Versionen zu den Ursprüngen des Namens Abu Gosch: Einer Version zufolge ist Abu Gosch der Name einer arabischen Familie, die sich im frühen 16. Jahrhundert an diesem Ort niedergelassen hat. Nach der Tradition der Familie Abu Gosch waren sie tschetschenischer Abstammung und ihr Gründer kämpfte mit Selim I. Dieser war der neunte Sultan des Osmanischen Reiches. Im 18. Jahrhundert lebten sie in einem Dorf in der Nähe von Bayt Nuba, von dem aus sie die umliegende Region regierten. Der Tradition zufolge erhoben sich die Stammesangehörigen der Banu 'Amir und die Dorfbewohner von Beit Liqya jedoch gegen sie und schlachteten die gesamte Abu Gosch-Familie ab, mit Ausnahme einer Frau und ihres Babys, die den Namen Abu Gosch weiter führten.


Abu Gosch (Emmaus)
Abu Gosch (Emmaus) Abu Ghosch 1948 - Foto: Wikipedia (Public domain)


Anderen Versionen zufolge soll der Name Abu Gosch nordkaukasischer, traditioneller Abstammung sein. Einst kontrollierte die Familie Abu Gosch den Pilgerweg von Jaffa nach Jerusalem und kassierte von allen Pilgern, die dort vorbeikamen, eine Gebühr. Sie erhielten dieses Privileg während des Sultanats von Suleiman dem Prächtigen (1494 - 1566). Die Kirchen in Jerusalem bezahlten auch eine Steuer an die Abu Gosch-Familie. Während der ägyptischen Zeit in Palästina hob der ägyptische Gouverneur Ibrahim Pascha 1834 das Recht von Abu Gosch auf Erhebung von Mautgebühren von der Pilgerroute auf und sperrte den Clanchef Ibrahim Abu Gosch ein, was zur vorübergehenden Teilnahme der Familie an landesweiten Bauernaufständen führte. Infolgedessen wurde Abu Gosch von ägyptischen Streitkräften angegriffen. Im Jahr 1838 wurde es als muslimisches Dorf namens Kuryet el'-Enab im Distrikt Beni Malik erwähnt. [4]


Abu Gosch (Emmaus)
Abu Gosch (Emmaus) Benediktiner Kloster in Abu Gosch - Foto: Wikipedia - Autor: Dr. Avishai Teicher - Pikiwiki Israel - Lizenz: s.u.


Abu Gosch war der Sitz des deutschen Konsuls im osmanischen Palästina. Am 29. Oktober 1898 führte der Tross Kaiser Wilhelms II. auf seinem Staatsbesuch auf dem Weg nach Jerusalem durch den Ort. Abu Gosch ist bekannt für seine traditionell guten Beziehungen zu den jüdischen Nachbargemeinden. Es gehört zu den wenigen arabischen Dörfern, deren Einwohner im Palästinakrieg nicht dem Aufruf der arabischen Führer folgten und ihre Dörfer verließen, sondern sich für ein Leben im neugegründeten Staat Israel entschieden. Vor den Übergriffen israelfeindlicher Palästinenser, die die Bewohner deshalb der Kollaboration mit Israel beschuldigten, versteckten sie sich in den Benediktinerklöstern am Ort. Den Krieg überstand das Dorf weitgehend unbehelligt, seine Bewohner beteiligten sich sogar am Bau der Burma Road.



Crusader Crypt - panoramio (1)

Abu Gosch - Krypta der Kreuzfahrerkirche - eingebunden über Wikimedia Commons


Abu Gosch (Emmaus)
Abu Gosch (Emmaus) Blick auf Abu Gosch - Foto: Wikipedia (gemeinfrei)


Im Jahr 1998 wurde vom damaligen Bürgermeister von Jerusalem, Ehud Olmert, die Eingemeindung zahlreicher Orte und Gemeinden nach Jerusalem angestrebt. Gegen diese Pläne gab es vielerorts heftigen und zum Teil gewaltsamen Widerstand, in Abu Gosch verliefen die Proteste dagegen friedlich. Abu Gosch ist heute ein kulinarisches und kulturelles Zentrum. Es ist bekannt für seine Restaurants, in denen als besondere Spezialität der „Hummus Abu Gosch“ angeboten wird, der sehr beliebt ist und auch ins Ausland exportiert wird. Da Abu Gosch von der Sabbatruhe in Jerusalem nicht betroffen ist, ist es besonders am Sabbat ein beliebtes und hochfrequentiertes Ausflugsziel der Jerusalemer Bevölkerung. Selbst hochrangige israelische, palästinensische und ausländische Politiker finden sich ein, gelegentlich kommt es zu inoffiziellen jüdisch-palästinensischen Treffen. [1]


Abu Gosch (Emmaus)
Abu Gosch (Emmaus) Kirche Notre-Dame de l'Arche d'Alliance - Foto: Wikipedia - Autor: Ori~


Auch musikalisch bestehen viele, weit über die Region hinaus bekannte Angebote. Jährlich zu Schawuot und Sukkot finden die Abu Gosh Voice Festivals statt. In der Auferstehungskirche sowie in der modernen Kirche Notre Dame Arche D’Alliance (Unsere Liebe Frau von der Bundeslade) der Sœurs de Saint-Joseph-de-l'Apparition SJA (Schwestern des hl. Joseph von der Erscheinung) finden zahlreiche weitere Konzerte statt. Im Ort befinden sich zwei Klöster der Kongregation von Monte Oliveto Maggiore. Im Männerkloster Abbaye Sainte Marie de la Resurrection leben 10 Benediktinermönche. Langjähriger Abt war Jean-Baptiste Gourion, der später Weihbischof in Jerusalem wurde. Nach seinem Tod wurde er in der Abteikirche von Abu Gosch bestattet.


Abu Gosch (Emmaus)
Abu Gosch (Emmaus) Moschee in Abu Gosch - Foto: Wikipedia - Autor: Ronen Marcus - Lizenz: s.u.


Das zweite Kloster am Ort ist das Nonnenkloster St. Françoise Romaine. 2013 wurde das Denkmal „Aron Jean-Marie Lustiger“ in den Gärten der Abtei von Abu Gosh eingeweiht. Auch zwei Moscheen befinden sich in der Stadt. Abu Gosch hat gemeinsam mit der Nachbarstadt Mevasseret Zion den einzigen gemischten arabisch-jüdischen Fußballverein Israels, mit paritätisch arabisch-jüdisch besetztem Vorstand. Die Verteilung der Mannschaft spiegelt die Größenverhältnisse der Ortschaften wider. Die erste Mannschaft von FC Hapoel Abu Gosch/Mevasseret Zion spielt in der dritten israelischen Liga und wird von Adidas gesponsert. Die U17-Mannschaft war im Mai 2009 auf Einladung des deutschen Zentralrats der Juden zu Besuch in Deutschland und absolvierte dabei ein Freundschaftsspiel gegen die U17-Mannschaft von Hertha BSC. [1]


Archäologie

Abu Gosch (Emmaus)
Abu Gosch (Emmaus) Inschrift vor der Krypta der Auferstehungskirche in Abu Ghosh mit Erwähnung einer Vexillatio (Abteilung) der X. Römischen Legion, Fretensis - Foto: Wikipedia (gemeinfrei)


Seitdem die Benediktinermönche im Jahr 1923 die ersten archäologischen Grabungen durchführten, wurden archäologische Stätten innerhalb der Ortsgrenzen entdeckt und wiederholt untersucht. Überreste aus der römischen und byzantinischen Periode wurden gefunden, die ältesten Werkzeugfunde reichen bis in die Steinzeit zurück. Die wichtigsten archäologischen Grabungsphasen in Abu Gosch waren 1928 unter dem Prähistoriker R. Neuville, unter Jean Perrot ab 1950, unter M. Lechevallier zwischen 1967 und 1971, sowie unter O. Marder und H. Khalaily von der Israel Antiquities Authority ab 1995. Jean Perrot (1920 – 2012) war ein französischer Archäologe, dessen Spezialgebiet die späte Vorgeschichte im Mittleren- und Nahen Osten war. Die Untersuchungen belegten eine erste Besiedelung von Abu Gosch im 7. Jahrtausend v. Chr. [1]


Resurrection Church, Abu Ghosh

Blick in die Auferstehungskirche von Abu Gosch - eingebunden über Wikimedia Commons


Auferstehungskirche

Abu Gosch (Emmaus)
Abu Gosch (Emmaus) Auferstehungskirche 1941 - Foto: Wikipüedia (gemeinfrei)


Die Auferstehungskirche ist eine Kirche aus der Zeit der Kreuzfahrer in Abu Gosch, einem großteils arabisch besiedelten Dorf in Israel. Sie ist heute eine römisch-katholische Klosterkirche. Die Kirche befindet sich an einem Ort, der als das im Lukasevangelium beschriebene Emmaus gedeutet wurde. Die Kreuzfahrerkirche wurde vermutlich über einer byzantinischen Kirche, und diese wiederum über einem römischen Kastell errichtet. Die Krypta der Kirche fasst eine Quelle ein, die wahrscheinlich zur Wasserversorgung des Kastells diente. An der Tür zur Krypta ist ein Stein mit der Inschrift VEXILLATIO.X. FRE(TENSIS) vermauert, hier war also eine Vexillation (Abteilung) der 10. Legion fretensis stationiert.


Abu Gosch (Emmaus)
Abu Gosch (Emmaus) Portal der Auferstehungskirche - Foto: Wikipedia - Autor: Dr. Avishai Teicher Pikiwiki Israel - Lizenz: s.u.


Im Jahr 1141 kam Abu Gosch in den Besitz der Johanniter, die die Auferstehungskirche festungsartig errichteten. Die Nord- und Südwand sind 2,80 Meter dick, die Westwand erreicht eine Stärke von 3,70 Metern. Die Kirche ist dreischiffig, das Mittelschiff erhebt sich über die Seitenschiffe. Dem dreijochigen Langhaus schließt sich ein Chorjoch mit drei halbrunden Apsiden an, die außen in einem geraden Chorhaupt schließen. In die Mittelapsis fällt durch ein hoch angelegtes Fenster Licht. Haupt- und Seitenschiffe sind kreuzgratgewölbt. 1187 wurden die Johanniter durch Sultan Saladin aus dem Ort vertrieben, die Kirche im Gegensatz zu vielen anderen Kreuzfahrerkirchen jedoch nicht zerstört oder in eine Moschee umgebaut. 1899 wurde das Gotteshaus durch den französischen Staat aufgekauft und 1901 durch französische Benediktiner übernommen, die Neuweihe fand 1907 statt. 1956 wurde die Kirche von Lazaristen übernommen. Heute ist es ein Doppelkloster von Frauen und Männern des Ordens. [2]


Ein-Hemed-Nationalpark

Ein-Hemed-Nationalpark
Ein-Hemed-Nationalpark Ruinen der Kreuzfahrerfestung Aqua Bella, 1147 - Foto: Wikipedia - Autor: Bukvoed - Lizenz: s.u.


Ein Hemed ist ein Nationalpark und Naturschutzgebiet in den Hügeln etwa sieben Kilometer westlich von Jerusalem, Israel. Es ist auch unter dem lateinischen Namen Aqua Bella bekannt. Der Park liegt auf dem Weg einer alten Römerstraße, die von den Kreuzfahrern auch Emmaus genannt wurde. Die Straße verband die Küstenebene mit den Hügeln Jerusalems. Die Kreuzfahrer nannten die Burg „Aqua Bella“, die Araber später „Deir el Benat“ („Das Kloster der Jungfrauen“) und danach „Khurbet Ikbala“. Das Königreich Jerusalem errichtete u.a. Festungen entlang der Straße nach Jerusalem, um den Verkehr nach Jerusalem zu kontrollieren und die Pilger zu schützen, die die Heilige Stadt besuchten. Mit dem Quellwasser zur Bewässerung wurden hier Bauernhöfe zur eigenen Versorgung und des Militärs angelegt.


Ein-Hemed-Nationalpark
Ein-Hemed-Nationalpark Ruinen der Kreuzfahrerfestung Aqua Bella, 1147 - Foto: Wikipedia - Autor: Bukvoed - Lizenz: s.u.


Auf der Nordseite des Flussbetts befinden sich beeindruckende Ruinen eines 30 x 40 Meter großen Kreuzritterbaus, dessen südliche Mauer bis zu einer Höhe von 12 Metern erhalten geblieben ist. Das Gebäude hatte mehrere Tore und zwei gewölbte Hallen. Aus archäologischen Untersuchungen geht hervor, dass die Festung zwischen 1140 und 1160 während der Herrschaft von Fulko von Jerusalem (Fulko von Jerusalem beziehungsweise Fulko V. von Anjou * 1092; † 13. November 1143 in Akkon) erbaut wurde- im gleichen Zeitraum wie die Festungen von Tzova und Emmaus. Südlich des Gebäudes befinden sich ein Naturschutzgebiet und ein muslimischer Friedhof. Im Jahr 1925 erwarb ein amerikanischer Jude namens Isaac Segal Feller ein Grundstück von 600 Dunams Größe auf einem Hügel über den Quellen.


Ein-Hemed-Nationalpark
Ein-Hemed-Nationalpark Naturschutzgebiet und Park


Dieses Land wurde nach seinem Gründer „Nachalat Yitzchak“ genannt. Während des arabischen Aufstands von 1936 bis 1939 und des israelischen Unabhängigkeitskrieges diente es als Stützpunkt für die Hagana zwecks Trainings- und Militäreinsätzen. Seit 1994 gab es Streitigkeiten über die Entwicklung des Standorts für Wohn- oder Tourismuszwecke. Das Naturschutzgebiet und der Park wurden im Jahr 1968 gegründet. Auf dem muslimischen Friedhof befindet sich das Grab von Scheich Abdullah, zu dessen Ehren die Eichen und Terebinthenbäume im Naturschutzgebiet nie gefällt wurden. In der Nähe wurde ein Picknickplatz angelegt. Die Quellen entspringen im Flussbett und den nahe gelegenen Höhlen und vereinigen sich zu einem Wasserstrom, der sich über etwa 400 Meter fortsetzt und über mehrere Terrassen abläuft. Hierzu wurden mehrere Dämme gebaut, die Teiche bilden, von denen der größte 20 x 20 Meter groß und 1 Meter tief ist. [3]


Informationen:

Ein-Hemed-Nationalpark
Ein-Hemed-Nationalpark Flussbett mit Quellen im Sommer - Foto: Wikipedia - Autor: Yuval Mendelson - Lizenz: s.u.


Im Frühling und Sommer besitzt der Nationalpark Ein-Hemed eine starke Anziehungskraft, da die Besucher im schattigen Grün verweilen und auch in den Teichen Baden können. Der En-Hemed-Nationalpark liegt südlich der Nationalstraße 1 und kann über die Ausfahrt Hemed Interchange erreicht werden.


Adresse:

Ein-Hemed-Nationalpark

Jerusalem, Israel

Telefon: +972 2-534-2741

Website: parks.org.il



Öffnungszeiten:

Täglich
von 08.00 - 16.00 Uhr;

Freitags: von 08.00 - 15.00 Uhr;


Quellennachweis:


1.: Die Informationen zur Geschichte von Abu Gosch, dem Neutestamentlichen Emmaus in Israel basieren auf dem Artikel Abu Gosch (Stand vom 20.03.2019) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz [34 KB] für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

2.: Informationen zur Auferstehungskirche in Abu Gosch in Südwest-Israel stammen aus der Wikipedia, zuletzt abgerufen am 14.12.2019!

3.: Informationen zum Nationalpark Ein Hemed in der Nähe von Abu Gosch in Südwest-Israel stammen aus der Wikipedia, zuletzt abgerufen am 14.12.2019!

4.: Informationen zur Osmanischen Epoche in Abu Gosch in Südwest-Israel stammen aus der Wikipedia, zuletzt abgerufen am 18.12.2019!

Die Fotodateien "Titelfotos: Abu Ghosch Music Festival - Autor: Hanay und Notre Dame de l'Arche d'Alliance - Autor: Ori~" - "Benediktiner-Kloster in Abu Gosch; Portal der Auferstehungskirche; (2 Fotos) - Autor: Dr. Avishai Teicher" - "Moschee in Abu Gosch - Autor: Ronen Marcus" - "Ruinen der Kreuzfahrerfestung Aqua Bella; (2 Fotos) - Autor: Bukvoed" - "Flussbett mit Quellen im Sommer - Autor: Yuval Mendelson" sind unter der Lizenz Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported verfügbar.


Fotos aus Abu Gosch

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